Pressestimmen

 

Fernseh- und Rundfunkbeiträge zu „Der Traum vom Jahre Null“

(Beiträge werden in einem neuen Fenster geöffnet)

ZDF heute journal vom 9.5. 2016, Beitrag von Andreas Weise über "Der Traum vom Jahre Null", Sendung moderiert von Klaus Kleber

Umgeschichtet, Info-Radio vom rbb Sendung mit Harald Asel vom 16.3.2016

Kulturwelt auf Bayern 2 Besprechung von Judith Heitkamp vom 7.4.2016

Ex-Libris auf Ö 1, Peter Zimmermann im Gespräch mit dem Autor, Sendung vom  24.4. 2016

Lesart auf Deutschlandradio Kultur, Joachim Scholl im Gespräch mit dem Autor, Sendung vom  6.5. 2016

Anfänge Lesen, Literatur nach 1945, Deutschlandradio Kultur, Barbara Wahlster und Jörg Plath  im Gespräch mit dem Autor, Sendung vom  8.5. 2016

Buchpiloten, Radio Bremen, Silke Behl im Gespräch mit dem Autor, Sendung vom  8.5. 2016

Das Kritikergespräch, Deutschlandfunk, mit Rainer Moritz, Hubert Spiegel und Denis Scheck, Sendung vom  3.6. 2016

Gemischtes Doppel, Die besten Bücher für den Sommer, NDR kultur, mit Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz, Sendung vom  21.6. 2016

 

Zu "Der Traum vom Jahre Null"

 

"Christian Adam addiert solche Miniaturen zu einer Literaturgeschichte der Nachkriegszeit von unten. Besonders erhellend wird es immer dann, wenn er übergreifende Ordnungen beschreibt." Süddeutsche Zeitung

"Einhelliges Lob für Der Traum vom Jahre Null. Autoren, Bestseller, Leser. Die Neuordnung der Bücherwelt ab 1945 in Ost und West."
Denis Scheck, NDR

"Eine deprimierende Lektüre ist Adams Buch angesichts seiner niederschmetternden Ergebnisse keineswegs – vielmehr eine notwendige, spannend geschriebene Korrektur unserer Träume von einem neuen Deutschland"
taz

"Adams Buch ist angenehm zu lesen, bringt (...) eine Vielzahl interessanter Details zu Autoren und Büchern, Intrigen und Skandalen des Nachkriegs-Literaturbetriebs."
Reinhard Wittmann, FAZ

"'Pointiert lässt sich sagen, dass – beim Blick auf beide deutsche Staaten – der Westen das personelle Erbe des ‚Dritten Reichs‘ annahm, der Osten das strukturelle.'  In diesem kurzen Satz liegt ein zentrales Ergebnis der Studie, die eine Fülle an Informationen und Fakten zum Literaturbetrieb und zum Buchmarkt der frühen Bundesrepublik und der DDR bereithält."
Ute Schneider, H-Soz-Kult, <http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-25751>

"Christian Adam ist mit seiner Studie 'Der Traum vom Jahre Null' eine veritable Literaturgeschichte von unten gelungen; er erkundet die Mentalitätslage der Deutschen anhand ihrer populären Lesestoffe. [...] Adam ist durch seine Vorgängerstudie zum 'Lesen unter Hitler' (2010) prädestiniert wie kein Zweiter, auf die Kontinuitäten der Bücherwelt vor und nach 1945 hinzuweisen. Neben den Stoffen zwischen den Buchdeckeln betrachtet er, und das macht seine Analyse literatursoziologisch so interessant, auch die Rahmenbedingungen der Buchproduktion."
Marc Reichwein, Die Literarische Welt

"Während die 'Höhenkammliteratur' den Anschluss an die literarische Moderne wieder suchte und fand, wälzte sich im Tal und in der Ebene ein breiter Strom weiter, der  'aus den  zwanziger Jahren kommend in die fünfziger weiterfloss und das Feld der populären Literatur in Gesamtdeutschland über mehrere Jahrzehnte beherrschte - ungeachtet aller politischen Zäsuren.' Das kann man bei Adam lernen."
Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel

"Dass 1945 die Stunde Null nahezu null Chancen hatte, kann man besonders gut sehen an der Literatur, in der diese blaue Stunde gern behauptet wurde – zeigt Christian Adam in einem spannenden Buch. Nachdem Adam sich zuvor durch die wahrhaftigen Bestseller der NS-Zeit gekämpft hatte, hat er sich nun die Zeit danach vorgenommen, in der selbst in der ehemaligen DDR neun Prozent der Literaturpreisträger ehemalige Nazis waren. Im Westen waren’s zwar zwölf, aber der war erstens größer und zweitens nicht zentralistisch kontrolliert. Peinlich für den Westen: Nur 28 Prozent Emigranten und Verbotene. Im Osten 48. Das ist der statistische Auftakt zu einer höchst fundierten und kurzweiligen Tour durch die Nachkriegsjahre, durch beschämende Kontinuitäten, verblüffende Gemeinsamkeiten, aber eben auch merk-liche Differenzen. Das ist weniger Exhumierung als Verlebendigung. Selbst wenn man da Lemuren wie Heinz G. Konsalik oder Harry Thürk begegnet."
Erhard Schütz, Der Freitag

"Seitdem 2010 seine Untersuchung "Lesen unter Hitler. Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich" erschienen ist, gilt der Literaturwissenschaftler Christian Adam als Fachmann für eine neue, ungewohnte Betrachtungsweise des nationalsozialistischen Literaturbetriebes. Auf einer Diskussionsveranstaltung am 22. März 2016 im Literaturforum im Brecht-Haus stellte er nun seine neueste Untersuchung vor."
Aus dem Blog von Heinz W. Pahlke, sprachrand.de

"In manchen heutigen Verlagen wird man Christan Adams Buch vermutlich nicht so ganz gerne mögen, denn wohl nicht alle Gründermythen sind nach Lektüre weiter so zu halten. Bei Desch etwa, Kindler, Wunderlich, Witsch, Krüger und S. Fischer, Holtzbrinck, Blanvalet und Random House. Dies auszubreiten aber übersteigt den Rahmen dieser Besprechung. Lesen Sie das Buch, es lohnt." Alf Mayer, culturmag.de

"Wer sich über Nachkriegszeit und Kalten Krieg und seine kulturpolitischen Implikationen informieren möchte, ist mit Adams Werk sehr gut bedient. Und flott geschrieben ist es überdies." Matthias Dohmen, njuuz.de

 

Zu „Lesen unter Hitler“

Ralf Klausnitzer: Rezension zu: Adam, Christian: Lesen unter Hitler. Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich. Berlin 2010, in: H-Soz-u-Kult, 26.09.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-3-186>

 

"FKK im 'Dritten Reich'". Interview mit Christian Adam zu "Lesen unter Hitler" auf Spiegel-Online am 14. 6. 2011

 

Besprechung von Jan-Pieter Barbian für das "Internationale Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur" (IASL) IASLonline

 

„…eindrucksvolle Studie über das Leseverhalten der Deutschen im Dritten Reich.“
Harro Zimmermann, Literarische Welt

„Lesen unter Hitler lenkt unsere Aufmerksamkeit nicht nur auf die Brüche der nationalsozialistischen Kulturpolitik,
sondern auch auf die eigentlich interessanteren und insgesamt noch wenig erforschten Kontinuitäten."
Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Eine materialreiche, aber angenehm leserfreundlich geschriebene Studie.“
vorwärts

„Auch sonderbar, dass es darüber bisher kaum Untersuchungen gab: die deutschen Bestseller der Jahre 1933–1945.…
Christian Adam hat darüber jetzt ein großartiges Buch geschrieben.“
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Christian Adams ‚Lesen unter Hitler‘ ermöglicht einen Blick in die Wohnzimmer und Westentaschen der Nazi-Zeit – und damit in die Köpfe der NormalbürgerInnen.
Ein verdienstvolles und gut lesbares Buch.“
Raphael Zehnder, ProgrammZeitung DRS

„Der Gewinn von Adams Darstellung ist die Konkretion. In anschaulichen Darstellungen wird eine verschollene Leselandschaft vorgeführt.
Der Autor erklärt, was den Erfolg der Bücher ausmachte und wie sie ins Gefüge des Systems passten, auch wenn sie sich unpolitisch gaben.
‚Lesen unter Hitler‘ ist nicht nur eine wissenschaftliche Studie, sondern ein spannendes Stück Mentalitätsgeschichte.“
Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel

„Und so ist ‚Lesen unter Hitler‘ eher ein unterhaltsames Werk der Gattung Populäres Sachbuch geworden,
sehr schön gedruckt und illustriert, flüssig geschrieben, mit zurückhaltenden Wertungen.“
Sven Hanuschek, Frankfurter Rundschau

„Fast alles darin – und das ist die eigentliche Pointe von Christian Adams ebenso unterhaltsamer wie nachdenkenswerter Studie über Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich –
erlebte in den wirtschaftswundersamen Nachkriegsjahren (und nicht nur im Westen) Fortsetzung und Revival.“
Erhard Schütz, Der Freitag


Fernseh- und Rundfunkbeiträge zu „Lesen unter Hitler“

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Kulturzeit, 3sat

Journal am Mittag, SWR 2

Reflexe, DRS 2

Diwan Büchermagazin, Bayern 2

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